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    Spitzenpolitik ganz nah: Fabian Schütze mit Bundesaußenminister Johann Wadephul. Foto: Privat
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    Fabian Schütze mit Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Foto: Privat
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    Fabian Schütze und CDU-Fraktionschef Jens Spahn Foto: Privat
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    Fabian Schütze mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Paul Ziemiak Foto: Privat

Politikaktionswoche der dbb jugend Zwischen Büro, Plenarsaal und Politikprominenz

Während der Politikaktionswoche der dbb jugend lernen junge Menschen den Parlamentsalltag in Berlin kennen. Fabian Schütze hat mitgemacht und seine Erfahrungen für #staatklar aufgeschrieben.

Wer an die Arbeit im Deutschen Bundestag denkt, hat meist die großen Debatten im Plenarsaal vor Augen. Doch das ist nur ein Teil des Abgeordnetenlebens. Was sich hinter den Kulissen abspielt, bleibt der Öffentlichkeit größtenteils verborgen.

Die Politikaktionswoche der dbb jugend hat mir ermöglicht, die Bundestagsabgeordnete Tijen Ataoğlu (CDU) eine Sitzungswoche lang zu begleiten und ihren vielseitigen Arbeitsalltag kennenzulernen. Eine Erfahrung, die meinen Blick auf den Politikbetrieb geschärft hat – und wegen der langen Laufwege jeden Tag für rund 17.000 Schritte auf dem Schrittzähler gesorgt hat.

Das Fundament: Konzentrierte Vorbereitung

Teil der Politikaktionswoche waren Führungen durch das Bundeskanzleramt und das Bundesjustizministerium. Doch der Schwerpunkt lag auf der täglichen Praxis im Abgeordnetenbüro von Tijen Ataoğlu. Hier wurde schnell deutlich: Fundierte Politik basiert zu einem großen Teil auf Vorarbeit am Schreibtisch, von der Außenstehende in der Regel nichts mitbekommen – und ich durfte aktiv mitarbeiten.

Spätestens beim Besuch der Plenarsitzung wurde deutlich, wie entscheidend die gründliche Vorbereitung im Büro ist. Ohne sie wäre es nicht möglich, komplexe Inhalte im Plenum frei, verständlich und präzise vorzutragen.

Das Abgeordnetenbüro integrierte mich von Beginn an vollständig in die Abläufe. Ob bei der Klausurtagung der Arbeitsgruppe Recht, Sitzungen des Rechtsausschusses oder einem Gespräch mit einer südkoreanischen Delegation unter Beteiligung des dortigen Premierministers – überall zeigte sich, wie viel Vorbereitung politische Entscheidungen erfordern.

Frau Ataoğlu habe ich dabei als fachlich versierte Politikerin und aufmerksame Zuhörerin erlebt. Ihr ist es ein großes Anliegen, politische Prozesse verständlich zu machen und besonders junge Menschen für demokratisches Engagement zu begeistern.

Weite Wege und prägende Begegnungen

Eng getaktete Zeitfenster prägen den Alltag während der Sitzungswoche. Die Wege zwischen Gebäuden wie dem Jakob-Kaiser- oder Paul-Löbe-Haus sind lang; zum Glück gibt es das unterirdische Tunnelsystem unter dem Bundestag. Auf diesen Wegen zeigt sich die Dynamik des politischen Betriebs besonders deutlich. Immer wieder begegnet man bekannten Gesichtern aus der Bundespolitik – unter anderem Jens Spahn, Julia Klöckner, Paul Ziemiak und Johann Wadephul.

Neben den Terminen blieb auch Raum für persönlichen Austausch. Im Gespräch mit der Abgeordneten konnte ich die Chance nutzen, gewerkschaftliche Anliegen der dbb jugend einzubringen und praxisnahe Impulse weiterzugeben.

Die Verbindung zum Wahlkreis

Dass politische Arbeit in Berlin immer mit der Heimat verbunden bleibt, zeigte sich besonders beim Besuch einer Schulklasse aus dem Wahlkreis – für Tijen Ataoğlu ist dieser Bezug eine Herzensangelegenheit.

Im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern wurde spürbar, wie viel Wert sie auf eine transparente und nahbare Politik für ihre Heimatgemeinden legt. Auch wenn der Fokus ihrer Arbeit auf der Bundespolitik liegt, ist ihr der stetige und direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern in Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis wichtig. 

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Ob im persönlichen Gespräch mit den Jugendlichen oder beim regelmäßigen Beantworten von Nachrichten: Die CDU-Politikerin nimmt die Anliegen und Impulse aus dem Wahlkreis bewusst mit nach Berlin, um sie in ihre parlamentarische Arbeit einfließen zu lassen. Klar wurde mir auch: Die Brücke zwischen dem Wahlkreis und der Hauptstadt lässt sich nur durch ein starkes Team, das im Hintergrund organisiert und koordiniert, verlässlich schlagen.

Mein Fazit

Die Politikaktionswoche hat mir gezeigt, dass parlamentarische Arbeit vor allem aus Ausdauer, Präzision und intensiver Detailarbeit besteht.

Ich nehme großen Respekt vor dieser täglichen Leistung mit und bedanke mich herzlich bei der dbb jugend für die Organisation sowie bei Tijen Ataoğlu für die wertvollen Einblicke. Ich bewundere es sehr, wie greifbar, nahbar und transparent sie und ihr Team die oft komplexe Bundespolitik für die Menschen – und gerade für die jüngere Generation – vermitteln können.

Text: Fabian Schütze