• Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister.
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    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister Foto: Marco Urban
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    Hendrik Wüst (CDU), NRW-Ministerpräsident Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Karsten Wildberger (CDU), Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
    Karsten Wildberger (CDU), Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Foto: Marco Urban
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    Volker Geyer, Bundesvorsitzender des dbb Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Moritz Heuberger (Grüne)
    Moritz Heuberger (Grüne) Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Gudrun Grieser, Mitglied des Normenkontrollrats
    Gudrun Grieser, Mitglied des Normenkontrollrats Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
    André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Michel Friedmann, Jurist, Publizist und Philosoph
    Michel Friedmann, Jurist, Publizist und Philosoph Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Michael Ebling, Innenminister Rheinland-Pfalz
    Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Andreas Hemsing, dbb-Vize
    Andreas Hemsing, dbb-Vize Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
    Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Sabine Lackner, Präsidentin der Bundesanstalt Technisches Hilfswerks
    Sabine Lackner, Präsidentin der Bundesanstalt Technisches Hilfswerks Foto: Marco Urban
  • Foto zum Thema "dbb Jahrestagung 2026": Zu sehen ist Andris Gobins, Präsident der Europäischen Bewegung Lettland und Mitglied des EWSA
    Andris Gobins, Präsident der Europäischen Bewegung Lettland und Mitglied des EWSA Foto: Marco Urban

dbb Jahrestagung 2026 „Weniger Warten, mehr Handeln“ – zentrale Zitate im Überblick

Wie den Staat krisenfest und bürgernah aufstellen? Diese Frage stand auf der dbb Jahrestagung 2026 im Mittelpunkt.

Seit einigen Monaten ist die neue Bundesregierung im Amt. Sie hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Angesichts der geopolitischen Herausforderungen will sie Investitionen in die Infrastruktur tätigen und eine umfassende Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung umsetzen.

Für die dbb jugend steht fest: Nur ein starker öffentlicher Dienst ist und bleibt die Grundlage für einen funktionierenden Rechtsstaat.

Auf der dbb Jahrestagung 2026 diskutierten Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft über die Herausforderungen der Gegenwart. Nachfolgend findest du einige zentrale Zitate im Überblick.

Wir müssen das Berufsbeamtentum erhalten und nicht infrage stellen. Denn es ist eine tragende Säule unseres Staates und unserer Demokratie.

Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister 

In der Summe gehören ausreichend ausgestattete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beamtinnen und Beamte zu einem krisenfesten, modernen Staat.

Hendrik Wüst (CDU), NRW-Ministerpräsident

Ich möchte mit Ihnen gemeinsam daran arbeiten, ein modernes Land aufzubauen. Weniger Warten, mehr Handeln. Weniger Bürokratie, mehr Innovation. Sind wir bereit für Veränderung, dann sind wir bereit für die Zukunft.

Karsten Wildberger (CDU), Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung

Wenn Unsicherheiten wachsen, dann wollen die Menschen keine Ausreden. Sie wollen sich auf den Staat verlassen können.

Volker Geyer, Bundesvorsitzender des dbb

Die Menschen, die Gesetze anwenden, müssen stärker in den Gesetzgebungsprozess einbezogen werden.

Moritz Heuberger (Grüne)

Wir versuchen Bürokratie zurückzudrängen. Wenn alle fordern, Bürokratie abzubauen, sage ich: Dann macht’s!

Gudrun Grieser, Mitglied des Normenkontrollrats 

Wir dürfen nicht dauerhaft digitale und analoge Prozesse parallel haben.

André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

Ich hatte noch nie Angst vor der Vielfalt des Menschen, sondern vor seiner Einfalt.

Michel Friedmann, Jurist, Publizist und Philosoph

In den vergangenen Jahrzehnten haben die Menschen den Katastrophenschutz wie einen nervigen Wecker wahrgenommen, bei dem man die Snooze-Taste drückt. Aber inzwischen leben wir in Zeiten, in denen wir uns das nicht mehr leisten können.

Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz

Wir sollten mehr über die grandiose Arbeit von Hunderten Helferinnen und Helfern sprechen, statt über eine einzige Tennisstunde.

Andreas Hemsing, dbb-Vize, über den Stromausfall in Berlin.

Wir haben kein Ressourcenproblem, sondern ein Koordinationsproblem, besonders bei großflächigeren Gefahren.

Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Wir müssen viel pragmatischer mit Notsituationen umgehen. Es müssen nicht alle alles dahaben. Die Nachbarschaft ist solidarisch, man kann sich gegenseitig helfen.

Sabine Lackner, Präsidentin der Bundesanstalt Technisches Hilfswerks

Wir haben Krisenvorbereitung schon 2015 simuliert. Durch unsere Teilnahme an Übungen haben wir wesentliche Fehler entdeckt, die sonst nicht entdeckt worden wären.

Andris Gobins, Präsident der Europäischen Bewegung Lettland und Mitglied des EWSA, über Krisenprävention in Lettland.